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Hiermit möchten wir Sie über ein derzeit laufendes Projekt ESCAAD der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg informieren.

Ziel des ESCAAD-Pilotprojektes ist es, die ganzheitliche Behandlung psychisch belasteter ICD-Träger zu optimieren und die Lebensqualität dieser Patientengruppe zu verbessern. Hierfür hat die Uni Heidelberg ein spezielles ambulantes Therapieangebot für Patienten mit Angst nach Schockabgabe konzipiert. Nähere Informationen für Interessierte unter folgendem Link: Universitätsklinik Heidelberg und hier

Am Donnerstag, den 09. Juli  um 18.00 Uhr trifft sich die Selbsthilfegruppe für Defibrillator-Träger und ihre Angehörigen zu einem geselligen Abend im Cafe Panorama Kirchheim.
Es gibt allen Gelegenheit, sich in ungezwungener Runde zu unterhalten. Das Cafe Panorama ist am Galgenberg 2 (über Hahnweidstrasse) in Kirchheim. siehe Link
Suchen auch Sie Erfahrungsaustausch mit ICD-Trägern um Sorgen und Ängste zu verstehen, dann sind Sie bei uns herzlich willkommen.

Mit Defi besser nicht mit bestimmten Tablet-PCs auf der Brust einschlafen!

Herzpatienten, die einen implantierbaren Kardioverter/Defibrillator (ICD) tragen, sollten bei der Verwendung elektronischer Geräte - wie z.B. eines Tablet-PCs vom Typ „iPad2" der Firma Apple Inc. - Vorsicht walten lassen. Eine aktuelle Studie, die Anfang Mai 2013 auf einer Konferenz der Heart Rhythm Society in Denver vorgestellt wurde, hat aufgezeigt, dass der brustnahe Gebrauch eines iPad2s zu elektromagnetischen Interferenzen führen kann, die die Funktion des Defibrillators stören bzw. außer Kraft setzen können. Darauf weisen Experten des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen (BNK) hin. „Das iPad2 enthält Magneten, die zur Befestigung des Schutzdeckels (Smart Cover) dienen. Diese stellen beim normalen Arbeiten zwar keine Gefahr dar. Wenn Herzpatienten
das Gerät allerdings im Liegen verwenden und dabei möglicherweise einschlafen, wobei das iPad2 auf der Brust liegt, kann es für sie kritisch werden", warnt Dr. med. Norbert Smetak, Bundesvorsitzender des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen (BNK) und praktizierender Kardiologe in einer fachärztlichen Gemeinschaftspraxis für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie in Kirchheim.

Die Funktion eines Defibrillators besteht darin, bei Kammerflimmern oder schweren Rhythmusstörungen im Bereich der Herzkammern (Kammertachykardien) einen Stromstoß abzusetzen, der die gestörte elektrische Erregung im Herzen unterbricht und den normalen Herzrhythmus wieder herstellt. „Solche Stromstoßgeräte enthalten Magneten, die durch andere Magneten beeinflussbar sind - und zwar natürlich umso stärker, je kürzer die Distanz zu einem im Brustraum eingebetteten Defibrillator ist", erklärt Smetak. „Vorsicht ist bei vielen elektronischen
Geräten geboten - von Mobil-Telefonen, über bestimmte Kopfhörer bis hin zu  Magnetresonanztomographen (MRT). Schlimmstenfalls wird der Defi in einem Magnetfeld ausgeschaltet und springt dann auch im Notfall nicht mehr von selbst an, wenn er dringend erforderlich wäre, um beispielsweise das einsetzende Herzrasen eines Patienten zu stoppen und dessen Überleben zu retten. Die meisten Defis schalten sich zwar automatisch wieder an, sobald sie aus dem
Wirkungskreis des Magnetfeldes entfernt wurden. Manche muss man allerdings manuell wieder einschalten. Deshalb raten wir Kardiologen Defi-Trägern, elektronische Geräte immer nur gemäß der Produktempfehlung zu benutzen und z.B. bei der Verwendung eines iPad2s stets einen Leseabstand von mindestens 15 cm zur Brust einzuhalten."

Quelle: äin-red, www-kardiologen-im-netz.de

 

 

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